Behausung
Eine genauere, längerfristige und ganzheitliche Betrachtung der Problematik Bienensterben lässt erkennen, dass unter anderen Faktoren auch der Mangel an Nistplätzen eine der Ursachen für das Bienensterben sein kann. Durch das Aufstellen von Behausungen als Nistkästen , z.B. in Form von ausgehöhlten Baumstämmen, kann die ökologische Infrastruktur verbessert werden. Eine alternative Lösung sind unsere attraktiven BIENOTELS.
Lebensraum
Der Lebensraum der Biene ist stark bedroht. Monokulturen schränken die Nahrungsquellen extrem ein. Pestizide, insbesondere Neonicotinoide und Fipronil, töten massenweise Honigbienen - so viel ist bekannt. BIENOTOP.de - Das Bienenschutzgebiet, beschäftigt sich überwiegend mit alternativen Lebensbedingungen und Ernährung der Bienen ohne chemischen Einsatz. Auch hier zeigen wir alternative Lösungen auf, die jeder anwenden kann.
Nachhaltig
Das weltweite Bienensterben sollte nicht verharmlost werden und in unser aller Bewusstsein rücken als die Bedrohung, die sie ist. Wenn die Biene verschwindet, ist auch der Mensch vom Aussterben bedroht. Pestizide spielen nicht nur eine Schlüsselrolle beim Bienenschwund, sie richten auch erheblichen Schaden bei anderen nützlichen Bestäubern an und landen letztlich in unseren Nahrungsmitteln. Unser Bienenschutzprojekt soll nachhaltig für uns und nachfolgende Generationen Bestand haben.
Harzlich Willkommen bei BIENOTOPIA.de – dem Bienenschutzprojekt

Der Freundeskreis HarzRitter e.V., eine kleine Schar von gleichgesinnten Unternehmern, hat es sich auf die Fahne geschrieben gemeinsam für unsere Harzregion aktiv zu werden. Das Projekt BIENOTOPIA entstand vor ca. 3 Jahren, als aus Spaß jemand in die Runde rief: „ Habt ihr das auch gehört ? Biene Maja stirbt aus.“ Wie konnte jemand so etwas behaupten. Das wäre ja fatal. Schon diskutierten wir über die möglichen Auswirkungen und das Interesse aller Gesprächspartner war geweckt. Nachdem wir das Thema Bienensterben eingehend recherchiert hatten, die Fakten uns schockierten und Sachsen Anhalt in der Statistik auch noch den letzten Platz belegte, stand schnell fest: Wir nutzen unsere Kontakte und setzen uns gegen das Bienensterben ein.

So entstand ein Konzept unter dem Arbeitstitel BIENOTOPIA. Die grundsätzliche Problematik des Bienensterbens gliedert sich immer wieder in mehrere Teile. Monokulturen und mangelnde Nahrung sowie verschwundene Nistplätze und Brutstätten durch Landschaftsumwandlung, vermehrter Einsatz von Pestiziden und Insektiziden zur Ertragsoptimierung, eingeschleppte Parasiten und Viren und der Eingriff des Menschen.

Das liest sich schnell in einem Satz ist aber wesentlich komplexer. Wissenschaftler beschäftigen sich schon über 10 Jahre mit dem Thema ohne konkretes Ergebnis. Die Regierung hat vor Jahren ein Bienen-Monitoring eingerichtet um zumindest statistisch die Verluste von Honigbienen festzustellen. Offiziell tappen alle noch im Dunkeln. Aufklärung findet teilweise und nur gezielt statt. Jahrelange Rechtsstreitigkeiten mit der Pharmaindustrie sind zäh und nur langsam kommen Fakten ans Tageslicht. (siehe Quellenangaben: Greenpeace, Spiegel online, etc. )
Die Biene existiert bereits seit hunderten Millionen Jahren im Einklang mit der Natur. Sie hat auch die längst ausgestorbenen Dinosaurier überlebt. Dann kam der Homosapiens. Als der Mensch den Honig entdeckte hatte Honig den Stellenwert von Gold und ebenso behandelte man die Bienen auch. Nur die Reichen behielten sich das Privileg der Bienenhaltung vor. Ab dem Jahre 1700 als der Rohzucker erfunden wurde fing man an Honig zur Massenproduktion zu perfektionierten. Der Wert der Biene verfiel. Man erkannte nicht den immensen Wert der Bestäubungsleistung von Bienen bei der Produktion von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse sowie Blumen. Um die Honigerträge zu steigern gab man den Bienen anstatt ihren eigenen Honig Ersatznahrung in Form von Zuckerwasser. Schon zu diesem Zeitpunkt begann das Bienensterben. (siehe Inhaltstoffe Honig zu Zucker) Durch den Eingriff des Menschen der die Biene in eine Abhängigkeit brachte, ist diese nicht mehr allein lebensfähig und konnte nicht wie vorher in Millionen Jahren der Evolution eigene Abwehrkräfte entwickeln.

Unsere Erkenntnis sieht den Ansatz von Unterstützung in erster Linie bei Aufklärung. Bienen sind Freunde. Bienen verhungern. Bienen brauchen Wohnungen. Bienen brauchen Bienenschutzgebiete. Bienen sterben durch Chemie. Gute Aktionen brauchen Geld und Unterstützung.
Alles ist besser als Nichtstun!

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Vor 200 Jahren war die Welt für die Bienen noch in Ordnung und sie fanden überall ausreichend Nahrung. Das hat sich leider im Industriezeitalter zu ihrem Nachteil verändert. Hier besteht dringender Handlungsbedarf von Seiten der Politik. Aber wir alle könnten auch schon mit kleinen Taten unterstützen. Zum Beispiel unsere Aktion: “Bienen füttern”

Viele kleine Blühflächen bringen große Wirkung. Jeder kann Gutes bewirken, wenn in unseren Gärten wieder Pflanzen stehen, die eine “offene” Blüte haben, damit unsere “Bestäuber” Pollen und Nektar finden, die sie zum Leben brauchen. Schon die Aussaat einer kleinen Tüte “Bienen-Futter” reicht für bis zu 10m² Blühfläche. Die Insekten haben nach Aussaat ab Ende März bis in der späten Herbst eine gute und vielseitige Nahrungsquelle.

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Ein BIENOTEL als Bienenwohnung ist eine sinnvolle Alternative zu fehlenden Nistplätzen und dient nicht nur als Attraktion in Schaugärten, an Wanderwegen und an Themenpfaden. Sie dienen gleichzeitig als Aufklärungsobjekte und zur artgerechten Bienenhaltung. Das BIENOTEL kann zur Honigbienenhaltung sowie als Behausung für Wildbienen genutzt werden.

Über die BIENOTEL-Standardmodelle hinaus können auf Wunsch jegliche Auftragsfertigungen geliefert werden. Jedes BIENOTEL ist ein Unikat „Made in Sachsen-Anhalt/Harz“, erstellt in Handarbeit aus über 100-jährigen Eichenholzstämmen die im Rahmen der Forstwirtschaft weichen mussten und sich nun mit neuer Bestimmung eindrucksvoll präsentieren.

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Honey & Polle die Harzer Wanderbienen entstammen der Feder von Kathrin Packebusch, der Buchillustratorin der bekannten mystischen Harzkrimi Bestseller „Im Schatten der Hexen“.

Diese kleinen Nachkommen von Maja und Willi aus der Generation 2.0 sind besonders smart und kennen sich schon gut aus. Honey & Polle entdecken zusammen mit unseren kleinen Erdenbürgern die faszinierende Welt der Bienen und führen durch unsere wunderbare Natur im Harz.

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